Der Geist des großen Wolfes lebt in euren Herzen - Sein Mut, seine Weisheit, aber auch seine Einsamkeit!

Wer auf dieses Bild klickt, kommt auf meine Lieblingsseite über Wölfe und den Mann den ich sehr für sein Lebenswerk bewundere, einen "Menschlichen Wolf" mit namen Werner Freund, er zeigt die Wölfe in seinem Wolfspark in Merzig nicht "nur" wie in einem Zoo,  er lebt als einer von ihnen!!!

 Meinen herzlichen Dank, das ich  seine Seite verlinken durfte.

 Mit den Augen eines Wolfes

(gefunden auf: http://www.amarok-greywolf.de/windexpage-widmung.htm )

Seit den Zeiten, als nur Sonne und Mond uns Licht gaben, kannte ich Dich. Aus den riesigen und undurchdringlichen Wäldern heraus beobachtete ich Dich. Ich war Zeuge, als Du das Feuer bändigtest und fremdartige, neue Werkzeuge machtest.

 Von den Kämmen der Hügel und Berge aus sah ich Dich jagen und beneidete Dich um deine Jagderfolge. Ich fraß Deine Beutereste und Du fraßt meine Beutereste.

Ich lauschte Deinen Gesängen ud sah Deinen Schatten un die hellen Feuer tanzen. In einer Zeit, soweit zurück, daß ich mich kaum noch erinnern kann,schlossen sich einige von uns Dir an um mit dir an den Feuern zu sitzen. Sie wurden Mitglieder Deines Rudels, jagden mit Dir, beschützten Deine Welpen, halfen Dir, fürchteten Dich, liebten Dich.

Und für sehr lange Zeiten lebten wir so zusammen, denn unsere Wesen waren sich sehr ähnlich. Deswegen hast Du die Zahmen von uns adoptiert. Ich weiß, einige von euch reskektieren auch mich, den Wilden. Ich bin ein guter Jäger. Auch ich respektierte Dich. Du warst ein guter Jäger. Ich sah dich oft mit den Zahmen Beute erlegen.

In jenen zeiten gab es alles im Überfluss. Es gab nur wenige von euch. Die Wälder waren groß. Wir heulten zusammen mit den Zahmen in der Nacht. einige von ihnen kehrten zu uns zurück um mit uns zu jagen. Einige fraßen wir, denn sie waren uns zu fremd geworden. So lebten wir zusammen für lange, lange zeiten. Es war ein gutes Leben.

Manchmal stahl ich von deiner Beute, und Du stahlst von meiner Beute. Erinnerst Du Dich, wie dein Rudel hungerte als der Schnee hoch lag? Du fraßt die Beute, die wir erlegt hatten. das war unser Spiel. Das war unsere gegenseitige Schuld. Manche nannten es ein Versprechen.

Wie viele der Zahmen aber wurdest auch Du uns immer fremder. Wir waren uns einst so ähnlich,aber jetzt erkenne ich einige der Zahmen nicht mehr und ich erkenne auch einige von Euch nicht mehr. Du machtest auch die Beute zahm. Als ich begann, Deine Zahme Beute zu jagen (es waren dumme Kreaturen auf die die Jagd keine Herausforderung war, aber die wilde Beute war verschwunden), jagdest Du mich und ich verstand nicht warum. Als Deine Rudel immer größer wurden und begannen gegeneinander zu kämpfen, sah ich Eure großen Kriege. Dann jagdest Du mich noch mehr, denn für mich waren sie Nahrung, aber Du hattest sie getötet.

 Wir Wilden sind nur noch wenige. du zerstörtest unsere Wälder und brachtest viele von uns um. Aber ich jage immer noch und füttere meine versteckten Welpen, wie ich es immer getan habe. Ich frage mich, ob die Zahmen eine weise Wahl trafen, als sie sich Euch anschlossen. Sie haben den Geist der Wildnis vergessen. Es gibt viele, viele von ihnen, aber sie sind mir so fremd.

 Wir sind nur noch wenige und ich beobachte Dich immer noch um dir auszuweichen.

Ich denke, ich kenne Dich nicht mehr länger.

(Canis Lupus)

Aus Jim Brandenburg´s Buch "Brother Wolf"

 

 

Bücher über Wölfe

Wolf unter Wölfen von Werner Freund:

erschienen beim Augustusverlag in München 1999, ISBN:3-8043-7330-5

Faszination Wolf von Barbara und Chiristoph Promberger & Jean C. Roché:

erschienen beim Franckh-Kosmosverlag in Stuttgart 2002, ISBN: 3-440-09187-2

Wölfe von Anne Mènatory

erschienen bei der Verlagsgruppe Weltbild 2007, ISBN: 978-3-8289-1771-2

 

 

Woher, kommt die Angst vor dem Wolf

Schon seit langen beschäftigt mich die Frage, wieso Menschen Angst vor dem Wolf haben,

ist doch eigentlich unnötig, da der Wolf den Menschen eher meidet. In einem buch über Wölfe, bin ich fündig geworden. Es folgt ein Ausschnit aus dem Buch Faszination Wolf vocn Barbara und Christoph Promberger erschienen im Kosmosverlag, der Text unterliegt dem Copyright und darf ohne vorherige Genehmigung des Verlages nicht veröffentlicht werden!!!

Drangen die Wölfe Nachts in den Stall der Bauernfamilie ein und holten sich die drei Schafe oder das Schwein, konnte das die Existens der Familie bedrohen. Oder wenn die Mutter ihr kleines Kind nicht mehr stillen konnte, so hatte der Verlust der Kuh verheerende Auswirkungen. Die Bedrohung war also nicht unbedingt in der Art, dass die Wölfe die Menschen selber auffraßen, sondern indirekt, dadurch, dass die Wölfe den Menschen die wenigen Haustiere raubten. Und ohne soziale Absicherung führte dies oft zu großer Not.

Weiter war bis vor wenigen Jahrzehnten die Tollwut eine weit verbreitete Krankheit. Erst die Impfmöglichkeiten dämmten ihren Schrecken ein. Wölfe können sich leicht mit der Tollwut infizieren und werden dann selber zum Überträger der Krankheit. Und einen tollwütigen Wolf auf Abstand zu halten, ist bedeutend schwieriger als z.B einen Fuchs. Einmal gebissen, bedeutete dies unweigerlich den Tod für den Menschen. In den Kirchenarchiven des Mittelalters findet sich immer wieder die "Wut" als Todesursache. Und viele Berichte aus der damaligen Zeit sprechen von tollwütigen Wölfen, die in Dörfer eindrangen und ein oder zwei Dutzend Menschen bissen, bevor man sie erschlagen konnte. Erneut war es also nicht die direkte bedrohung durch den Wolf als Menschenfresser, sondern seine indirekte Gefahr als Überträger des Tollwutvirus.

 

Alles Weitere kam dann von selbst. war dem Wolf erst einmal die Rolle des Sündenbocks übergestülpt, verwendete man diese Symbolik überall, in den Gleichnissen der Kirche ebenso wie in den Märchen. In seiner Gesamtheit führte dies zu einer panischen Angst vor dem Wolf, die der tatsächlichen Gefahr nicht gerecht wird. heute, wo all die Voraussetzungen des Mittelalters nicht mehr gegeben sind, wirkt sie besonders lächerlich. Es wird aber noch lange dauern, bis diese Mentalität aus den Köpfen der Menschen verschwunden ist.

 

 

 

 gefunden auf: www.sakrasbilderwelt.beepworld.de

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